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World IP Day 2020: Schutz und Verwertung von Intellectual Property in Krisen besonders wichtig

26. April ist World IP Day: Schutz und Verwertung von Innovationen sind für den Standort essenziell. Corona-bedingt wird der NCP-IP-Event auf 10. September 2020 verschoben.

Um die große Bedeutung von geistigem Eigentum entsprechend zu zeigen, wurde von der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) der World IP Day ins Leben gerufen. Heuer findet dieser Tag bereits zum 20 Mal statt und steht aufgrund der Corona-Krise unter besonderen Voraussetzungen: Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Phasen ist der Schutz und die Verwertung von geistigen Eigentumsrechten entscheidend für den Erfolg des österreichischen Forschungs- und Wirtschaftsstandortes.

Funktionierende IP Strategien tragen entscheidend zu einer funktionierenden Wissens- und Technologiezirkulation zwischen Hochschulen, öffentlichen Forschungseinrichtungen und Unternehmen und somit zur rascheren Übersetzung von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft bei. Entscheidend dafür ist der regelmäßige Austausch, der von der Nationalen Kontaktstelle für Wissenstransfer und Geistiges Eigentum (NCP-IP) unter anderem mit Veranstaltungen sichergestellt wird. Der NCP-IP World IP Day Event wird daher auch heuer stattfinden – der Termin musste aufgrund der Corona-Krise jedoch auf 10. September verschoben werden.

Wichtige Bühne für den Wissensaustausch

„Der World IP Day ist eine wichtige Bühne, um auf die Bedeutung von geistigem Eigentum und auf die Notwendigkeit des Wissensaustauschs hinzuweisen“, sagt Bildungsminister Heinz Faßmann.

Die Nutzung von Schutzrechten ist zudem ein wichtiges Instrument im globalen wirtschaftlichen Wettkampf. „Gerade jetzt wird sich zeigen, wie wichtig der optimale Austausch von Wissen ist, um im globalen Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können. Denn vor allem mit innovativen Produkten und der Verwertung unserer Innovationen wird das Hochfahren der Wirtschaft nach der Corona-Krise gut funktionieren. Innovativen Ideen müssen dabei besonders geschützt werden“, sagt Wirtschafts- und Standortministerin Margarete Schramböck.

Dass dieser qualitative Austausch bereits stattfindet, zeigt sich neben dem Engagement der Unternehmen und Forschungseinrichtungen auch an der erfolgreichen Arbeit des NCP-IP. Sowohl die Events als auch die bereitgestellten Tools und Vertragsmuster des NCP-IP werden von den Unternehmen sehr gut angenommen.

„Die Nationale Kontaktstelle hat in den vergangenen Jahren maßgeblich zur Professionalisierung des Wissens- und Technologietransfers beigetragen. Mit Blick auf Umwelt- und Klimatechnologien werden wir diesen Austausch weiter aktiv vorantreiben und damit die Vorreiterstellung bei nachhaltigen Technologien weiter ausbauen“, sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

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